Everest summit in sunlight as sun sets

Kaipara-Merinos im Härtetest – Everest Region im Himalaya

November 2017 : Kaipara-Merinos im Härtetest – Everest Region im Himalaya

Ian ist seit 1995 als Bergsteiger, Kletterer und Expeditionsleiter im Himalaya unterwegs. Auf seiner Wanderung war er mit seinem Zwillingsbruder Gavin auf Extremtour rund um den Everest. Wir haben ihn mit unseren Merinos dafür ausgestattet. Mit im Gepäck waren das Merino Shirt Langarm (200g/m²), das Merino Shirt Kurzarm (150g/m²) und das Merino Zip Neck (200g/m²) – alle in der Slimfit Variante. Ebenso die Merino Boxershort und Merino 4/4 Leggings, das Beanie, Halstuch und das Stirnband im Warengewicht 200 g/m², sowie die Merino Socken von Veith aus dem Allgäu.

Und hier ist die Geschichte von Ian und seinem Bruder:

Island Peak 6189 m - der beliebteste Sechstausender im Everestgebiet

Drei Hochpässe in 11 Tagen

Los ging es in Katmandu, Nepal. Von dort flogen wir nach Lukla, wo unsere Wanderung startete. Bei unserer Tour rund um den Mount Everest überquerten wir drei Hochpässe, die über vier Täler miteinander verbunden sind. Von Imja Valley bis zum Everest Khumbu Valley über den Kongma La (5535m). Danach ging es über den Cho La (5420m) bis zum Gokyo Valley. Dabei überquerten wir denn längsten Gletscher im Himalaya, den Ngozumpa. Er erstreckt sich über eine Länge von 36 Kilometern. Weiter gingen wir über den Renjo La
(5360m) in das entgegengesetzte Thami Valley. Elf Tage voller Abenteuer in einer menschenleeren Landschaft, auf einer Route, die kaum bewandert wird. Hier haben wir die Kaipara-Merinos getestet.

Everest Region im Himalaja_1

Ein Härtetest waren die unterschiedlichen Klimazonen und extremen Temperaturschwankungen. Am frühen Morgen starteten wir teilweise bei minus zehn Grad Celsius. Tagsüber waren es dann bis zu plus 25 Grad Celsius. Nachts hatten wir durchweg Temperaturen im zweistelligen Minus-bereich.

Everest Region im Himalaja mit Ian

In den niedrigen Regionen (2800-3500m) trug ich das leichtere Merino Kurzarm Shirt (150g/m²) der Größe L. Es war angenehm zu tragen, nicht zu eng und nicht zu weit. Ab 3500 Metern und bei der Überquerung der Pässe Höhe trug ich, je nach Temperatur, das leichtere Merino Kurzarm Shirt (150g/m²) oder das wärmere Merino Langarmshirt (200g/m²) als Basisschicht und das Merino Zip-Neck (200g/m²) als zweite Schicht. Dazu die Merino Leggings und Merino Boxershort unter der Hose. Besonders praktisch waren auch das Merino-Beanie, Halstuch und Stirnband (jeweils in 200g/m²), die man je nach Sonne und Temperatur prima kombinieren kann. In der Nacht reichten die Merino-Leggings und ein Daunenschlafsack aus, um mich warm zu halten. Die Merino-Leggings sind wie eine zweite Haut und verrutschen durch den elastischen Bund nicht.

Ian und sein Bruder in Everest Region im Himalaja

Was haben wir im Vergleich zu anderen Merino Produkten bekannter Hersteller festgestellt?

Für mich war ein Hauptkriterium, dass sich die Merino Shirts im Tragekomfort unterscheiden. Man spürt die Nähte nicht, die hundertprozentige Merinowolle fühlt sich weich an und ist angenehm zu tragen. Man schwitz nicht und man friert nicht. Die Slimfit-Passform ist für mich (1,89 Körpergröße) perfekt. Gut finde ich, dass die Halsausschnitte nicht zu eng sind. Die Optik ist schön und schlicht. Wir haben die Shirts die gesamten elf Tage getragen ohne sie zu waschen. Sie rochen nicht und behielten ihre Passform ohne auszuleiern.

Gipfelglück am Island Peak im Himalaja

Es gibt eine enorme Auswahl an Outdoor-Kleidung. Für mich ist es wichtig, dass die Kleidung funktional ist, lange hält und auf weiteren Wanderungen nicht unbedingt gewaschen werden muss.

Kurzum: Wir waren mit den Kaipara-Merinos sehr zufrieden. Wir schätzen, dass Kaipara zu 100 Prozent auf Naturfasern setzt, nachhaltig und umweltfreundlich ist und nicht in Billiglohnländern, sondern Deutschland produziert wird. Deshalb werden wir auch bei unserer geplanten Besteigung des Mera Peak (6654m) 2018 wieder Kaipara-Merinos tragen.

November 2017 von Ian Pallister

Wer sich für Expeditionen und Reisen in den Himalaya interessiert, kann sich über treknepal.biz und expeditionhimalaya.com weiterführende Informationen einholen. Beide Webseiten sind Plattformen von „Expedition Himalaya Ltd.“, Nepals führende Organisation für Trekking und Hochgebirgstouren in Nepal, Tibet, Indien und Bhutan. Ian Pallister arbeitet hier als Berater, Geschäftspartner, sowie Reise- und Bergführer.

Frühstück oberhalb des Donautales bei Hausen/Sigmaringen

Kaipara-Road-Trip meets Work-Life-Balance

Arbeiten und Urlaub machen – unser Kaipara-Road-Trip war ein Experiment, um beides zusammen zu bringen, denn unseren Versand machen wir noch in Eigenregie und ohne Mitarbeiter. Gemeinsamer Urlaub ist somit aktuell nicht denkbar. Unsere deutsche Variante zu „work and travel“.

Im August waren wir dann gemeinsam 3 Wochen mit unserem VW-Bus und einem Anhänger voller Ware in Deutschland unterwegs und haben alle Bestellungen von unterwegs aus verschickt. Das geht einwandfrei, wenn man Internet-Empfang hat und nicht gleich in den ersten Tagen die Druckerpatronen leer sind. Die Ersatzpatronen hatten wir natürlich Zuhause liegen!

Gestartet sind wir von unserer Homebase in Donauwörth. Entgegen unseres ursprünglichen Planes, uns über die Klettergebiete in den deutschen Mittelgebirgen zur Mecklenburgischen Seenplatte und weiter bis an die Küste vorzuarbeiten, sind wir dann doch im Süden hängen geblieben. Zunächst haben wir Station im Allgäu für ein paar Bergtouren gemacht und uns dann im Dreieck zwischen den Allgäuer Bergen, der Frankenjura und dem Elsass bewegt. Wandern, Klettern und Relaxen war die Vorgabe.

Das schöne Wetter hat uns das Reisen sehr leicht gemacht und ein Rythmus für die Versandtage war schnell gefunden. Die Arbeit geht also auch mobil – zumindest eine Zeit lang  – und hat uns einen schönen gemeinsamen Sommerurlaub beschert. Die einzelnen Stationen waren dann: Donauwörth – Pfronten (Wandern) -Tübingen – Hausen im Donautal (Klettern) – Hinterstein (Wandern und Klettern) – Kleinziegenfelder Tal (Franken zum Klettern) – Karlsruhe – Elsass (Klettern) – Donauwörth.

Einziger Wermutstropfen war die ständige Sorge, dass uns der Anhänger gestohlen oder über Nacht ausräumt werden könnte, was aber glücklicherweise nicht der Fall war.

Fazit: Deutschland ist ein super Reiseland mit vielen schönen Ecken, die es wert sind besucht zu werden. Und für uns war das wirklich eine schöne Gelegenheit für gemeinsamen Urlaub. Das könnte auch ein Lebenskonzept werden, denn was haben wir schon gesehen in 3 Wochen? Wir haben es ja nicht mal über die Linie Frankfurt geschafft 😉

 

Ponten und Bschießer Hinterstein

PONTEN (2.045 M) UND B’SCHIEßER (2.000 M) – WANDERUNGEN VOM BERGSTEIGERDORF HINTERSTEIN

Wanderung zu 2 Allgäuer Aussichtsgipfeln mit Einkehr in 2 bewirtete Almen

Ursprünglich war das Wochenende als Einstieg in die Allgäuer Kletterfelsen gedacht. Nachdem wir jedoch morgens in Hinterstein bei wolkenlosem Himmel und sensationellem Bergpanorama aufwachten, war schnell klar, dass es ein Wandertag werden würde.

Zwar hatten wir Kartenmaterial aus der Region dabei, aber ausgerechnet nicht von hier. Somit haben wir uns dann, kurzer Hand aus dem Bauch heraus, an den am obersten Parkplatz in Hinterstein aufgestellten Hinweisschildern mit Zeitangaben orientiert und uns für den Weg auf den Ponten entschieden.
Was wir hier noch nicht wussten, dass wir an diesem heißen Sommertag unsere Badesachen für die Tour gebraucht hätten.

Ponten und Bschießen Hinterstein

Blick auf Willersalpe

Nach den ersten Metern in direkter Sonne, waren wir glücklich, dass es dann bald durch Schatten spendenden Wald auf schmalen Pfaden nach oben ging. Nach den ersten ca. 600 Höhenmetern haben wir auch schon unsere erste Etappe erreicht – die Willersalpe. Diese wird von drei Brüdern bewirtschaftet, verfügt über ein Bettenlager und ist sehr urig. Der gesamte Bedarf für die Hütte wird aufwendig mit Pferden nach oben gebracht. Unbedingt zu empfehlen ist der in der Sennerei selbstgemachte Bergkäse. So ist der Weg nach hier oben, alleine schon wegen des Käses lohnend.

Blick vom Zirleseck

Blick vom Zirleseck

Nach kurzer Erfrischung geht es für uns steil hinauf zum Zirleseck, das einen ersten Rundumblick zu den benachbarten Bergenspitzen und ins Tannheimer Tal bietet. Weiter geht es erstmal durch flache Latschen etwas entspannter zum Ponten. Erst ab der Abzweigung zum Ponten geht es dann steil zum Gipfel hinauf, der aber mit einer gigantischen Aussicht belohnt.

Steiler Aufstieg zum B'schießer

Steiler Aufstieg zum B’schießer

Danach steigen wir Richtung B’schießer wieder ab und dürfen nochmals den kräftigen Gegenanstieg zum zweiten Gipfel des Tages in Angriff nehmen, um auch hier eine nicht minder fantastische Rundumsicht zu genießen.

Saftige Bergwiesen vor der Zipfelsalpe

Saftige Bergwiesen vor der Zipfelsalpe

Jetzt geht es zuerst durch Geröll und dann durch saftige Bergwiesen zum letzten Stop – der Zipfelsalpe.  Durstig von der Anstrengung in der Sonne freuen wir uns auf das erste Weizen – natürlich nur um unseren Elektrolythaushalt wieder aufzufüllen. Jetzt ist uns auch ein Schattenplatz unter dem Sonnenschirm sehr lieb. Dazu gibt es zünftige musikalische Untermalung durch zwei Musikantinnen am Akkordeon. Wie heißt es so schön: „Für den der es mag, ist es das größte“.

Ein Wasserfall lädt zum erfrischenden Bad ein - der perfekte Abschluss

Ein Wasserfall lädt zum erfrischenden Bad ein – der perfekte Abschluss

Für uns geht es dann erst angenehm flach weiter, bevor es immer steiler in Serpentinen hinunter nach Hinterstein geht. Dort werden wir dann auch schon bald vom Rauschen eines Bergbaches, der sich über Wasserfälle nach unten stürzt, begleitet.

Hier gibt es dann auch die Möglichkeit sich von der Hitze des Tages unter dem Wasserfall in die kalten Fluten des Bergbaches zu schmeißen, um den Schweiß und die ganze Anstrengung des Tages abzuspülen. Was für ein unerwarteter und genialer Abschluss.

Fazit:

Eine herrliche Wanderung, die mit ca. 1350 Höhenmetern etwas Ausdauer erfordert, aber eine herrliche Bergwelt mit fantastischen Aussichten bietet. Durch die Möglichkeit an zwei bewirteten Almen rast machen zu können, reduziert sich das Gewicht des Rucksacks, um das ansonsten nötig gewesene mehr an Proviant.

Quick-Infos zur Wanderung:

  • Ausdauernde Tour, für die eine gewisse Kondition und Ausdauer notwendig ist.
  • Technisch einfach, jedoch teilweise etwas ausgesetzt, wo auch Trittsicherheit gefragt ist.
  • Aufgrund der Länge ist eine entsprechende bergtaugliche Bekleidung erforderlich. Festes Schuhwerk ist obsolet.
  • Ausgangspunkt: Parkplatz Ortsende Hinterstein (867 m)
  • Höchster Punkt: Ponten (2.045 m) und B’schießer (2.000 m)
  • Höhenmeter: ca. 1350 m
  • Dauer: ca. 6 Stunden

Weitere Infos bietet auch die Gemeinde Hinterstein unter: www.hinterstein.de

Schnalstal Schafauftrieb Ötztal Similaun (6)

Mit tausend Schafen über die Alpen

Der Schnalstaler Schafauftrieb

„Bim-BIM-Bim…mäh-MÄH-mäh“ klingt es in meinen Ohren, als ich am Abend im Bett liege und die Augen schließe. Es ist der Klang von Glöckchen und Schellen, Schafen und Lämmern. Ein ohrenbetäubendes Durcheinander, zu dem ich frühmorgens gestoßen bin. Und das mich den ganzen Tag begleitet hat. Es ist der Klang vom wohl außergewöhnlichsten Nutztier-Auftrieb im Alpenraum:

Jedes Jahr Anfang Juni brechen die Schnalstaler Bauern auf, um mit ihren Schafen zu den Weidegründen im hinteren Ötztal zu gelangen. Auf dem Weg von Südtirol nach Tirol wird nicht nur die italienisch-österreichische Landesgrenze überschritten, sondern auch der Alpenhauptkamm.

Und der hat’s durchaus in sich: Die Route führt uns und gut 1.000 Schafe über das 3.019 Meter hohe Niederjoch. Eine Woche später geht es für einen zweiten Schafstrupp – nur wenige Kilometer weiter westlich, über das Hochjoch – ebenfalls auf die Tiroler Sommerweiden. Insgesamt ziehen so jedes Jahr etwa 3.000 Tiere über die Alpen.Weiterlesen …

Duisitzkarsee

Duisitzkarsee bei Schladming Rohrmoos

Duisitzkarsee: 1650 m

Talort: kostenloser Wanderparkplatz im Obertal Eschachalm 1210 m. Von Schladming fährt der kostenlose Linienbus bis zur Eschachhütte. Und nach 17 Uhr das für Sommercard Besitzer ebenfalls kostenlose „City-Taxi“ seine Ausflügler wieder in ihre Unterkunft.

Höhenmeter: 440 m

Aufstieg: 1 Stunde über Wandersteig und 1,5 h über Forststraße, Abstieg erfolgt über die selbe Strecke.

Beste Zeit: Anfang Juni bis Anfang Oktober, da hier die Duisitzkarseehütte und Fahrlechhütte am See geöffnet sind.

Charakter: Einfache und kurze Bergwanderung in traumhafte Bergidylle

Ausrüstung: Einfache Bergwanderungsausrüstung

 

Der Duisitzkarsee – eine leicht erreichbare Perle umgeben von idyllischer Bergwelt

Der Besuch der Bergsportmesse Vertikale in Schladming hat es mir erlaubt am frühen Vormittag vor Messebeginn einen kleinen Abstecher in die dortige Bergwelt zu wagen. Der kurze Zustieg von 1 Stunde  führte mich bei wolkenlosem Himmel über schöne Steige durch den Nadelwald inmitten einer Bergidylle, wie man sie ansonsten nur mit weit höherem Zeitaufwand und Weglänge erwarten darf.Weiterlesen …

Trio for Rio bei Kaipara

Trio for Rio – 30.000 km mit dem Rad von München nach Rio zu den Olympischen Spielen

Trio for Rio – Nico, Julian und Sandro, das sind 3 Münchner Jungs, die sich vorgenommen haben von München bis nach Rio de Janeiro zu den Olympischen Spielen 2016 mit dem Fahrrad zu fahren.

Auf Tour ist das Trio for Rio seit Montag, 27.4.2015 mit Startpunkt München und sie haben ihren ersten Boxenstop bei uns in Donauwörth eingelegt. Mit 40 kg Reisegepäck auf jedem Fahrrad und leider schlechtem Wetter sind dann wohl die ersten km auch die schwersten auf der noch langen Reise, die sie erstmal über Frankreich – England – Schottland – Island nach Alaska bringen wird. Von dort aus geht es immer der Panamericana entlang nach Rio zu den Olympischen Spielen und dann weiter in den äußersten Süden bis nach Feuerland.

Ein ehrgeiziges Ziel, das sich die drei Jungs gesteckt haben, aber keiner von Ihnen ist ein unbeschriebenes Blatt in Sachen Sport und Reise. Alle sind natürlich vielseitig sportlich ambitioniert und bringen auch schon einiges an Erfahrung von vorangegangenen Reisen mit.Weiterlesen …

Aussicht vom Heuberg auf das Inntal

Der Heuberg zur Zeit der Krokusblüte

Heuberg:  1338 m mit Wasserwand 1367 m und Kitzstein 1398 m

Talort: Nußdorf, Wanderparkplatz 500 m vor Gasthaus Duft

Höhenmeter: nur Heuberg ca. 550 m

Zeit: Aufstieg 1,5 Stunden, Abstieg 1 Stunden (mit Kindern länger

Beste Zeit: ganzjährig auch als Wintertour

Charakter: Einfache Bergwanderung auf einen wunderschönen Aussichtsberg. Bestens auch für Kinder geeignet. Für Wasserwand ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich

Ausrüstung: einfache Bergausrüstung

Der Heuberg mit seiner Höhe von 1338 Metern ist einer der Münchner Hausberge und lädt im Frühling dazu ein, seine dann mit einem Krokusteppich bedeckten Almen zu besuchen. Aber nicht nur das, sondern wenn in den höheren Lagen noch Schnee liegt, ist er einer der ersten Berge, die dann schon bestiegen werden können und einen traumhaften Ausblick auf das Inntal und bis in die Zentralalpen bietet.. Aufgrund der einfachen Wanderung ist er auch bestens für einen Frühlingsausflug für die ganze Familie geeignet.Weiterlesen …

Camping San Martino Finale Ligure 4

Campingplatz der Superlative mal anders – und ganz nach unserem Gusto

Die erste Ausfahrt mit unserem Camper führte uns zu Ostern 2015 ins schöne Ligurien – dem Eldorado für Mountainbiker und in der Region Finalborgo für Kletterer, was uns betrifft.

Die meiste Zeit über haben wir zwar an Parkplätzen nahe zu den Felsen genächtigt, an denen „wildes“ campen geduldet ist und wo ein Parkplatz sogar mit Toiletten und kalter Dusche ausgestattet ist. Allerdings ist es im April auch in Ligurien noch nicht so warm, dass dies uns für den Zeitraum unseres Aufenthaltes, von 10 Tagen, als erträglich erschienen wäre.Weiterlesen …

Speckkarspitze im Karwendel

3-Tages Tour im Karwendel mit Übernachtung auf der Hallerangeralm

3-Tages Tour im Karwendel mit Übernachtung auf der Hallerangeralm

Tag 1: Parkplatz Walderbrücke in Absam (767 m) – Bettelwurfhütte (2077 m) – Lafatscherjoch (2085 m) – Hallerangeralm (1776 m)

Höhenmeter: Aufstieg 1600, Abstieg 400

Gehzeit: bis Bettelwurfhütte 3 1/2 Stunden, Gesamt ca. 5 1/2 Stunden

Charakter: Lange und anstrengende Wanderung ohne Schwierigkeiten

 

Tag 2: Hallerangeralm (1776 m) – Speckkarspitze (2621 m) – Lafatscherjoch (2085 m) – Hallerangeralm (1776 m)

Höhenmeter: 955

Gehzeit: Aufstieg 2 1/2 Stunden Abstieg 2 Stunden

Charakter: Absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Kletterpartien im UIAA I-II.

 

Tag 3: Hallerangeralm (1776 m) – Überschalljoch (1912 m) – Lochhüttl (1278 m) – Hüttel in der Au – Knappensteig – Walderalm (1503 m) – Hinterhornalm (1522 m) – Gnadenwald – Absam (767 m)

Höhenmeter: Aufstieg ca. 900, Abstieg ca. 1600

Gehzeit: 7 Stunden

Charakter: Einfache und lange Tour. Nur der Knappensteig ist anspruchsvoller und Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich.

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Blick vom Jochberg auf den Walchensee

Auf den Jochberg und zum Walchensee

Auf den Jochberg und zum Walchensee

Jochberg: 1567 m

Talort: Urfeld (803 m), Kesselbergstraße (858 m) Mehere Parkplätze nach den Kehren der Kesselbergstraße in Richtung Urfeld

Höhenmeter: ca. 700 – 750 m
Zeit: Aufstieg 2 Stunden, Abstieg 1,5 Stunden

Beste Zeit: ganzjährig auch als Wintertour (Abstieg über Anstiegsweg)

Charakter: Einfache Bergwanderung auf einen wunderschönen Aussichtsberg. Bestens auch für Kinder geeignet

Ausrüstung: einfache Bergausrüstung

 

Ein Klassiker unter den Münchner Hausbergen und ein echter Wiederholungstäter mit wunderschöner Aussicht ins Flachland Richtung München und in die beeindruckende Bergwelt des Karwendels, Wetterstein und Stubai. Ein ganz besonderer Genuss jedoch ist der herrliche Blick auf den Kochelsee und besonders den Walchensee in seinen intensiven Blautönen.Weiterlesen …