Frühstück oberhalb des Donautales bei Hausen/Sigmaringen

Kaipara-Road-Trip meets Work-Life-Balance

Arbeiten und Urlaub machen – unser Kaipara-Road-Trip war ein Experiment, um beides zusammen zu bringen, denn unseren Versand machen wir noch in Eigenregie und ohne Mitarbeiter. Gemeinsamer Urlaub ist somit aktuell nicht denkbar. Unsere deutsche Variante zu „work and travel“.

Im August waren wir dann gemeinsam 3 Wochen mit unserem VW-Bus und einem Anhänger voller Ware in Deutschland unterwegs und haben alle Bestellungen von unterwegs aus verschickt. Das geht einwandfrei, wenn man Internet-Empfang hat und nicht gleich in den ersten Tagen die Druckerpatronen leer sind. Die Ersatzpatronen hatten wir natürlich Zuhause liegen!

Gestartet sind wir von unserer Homebase in Donauwörth. Entgegen unseres ursprünglichen Planes, uns über die Klettergebiete in den deutschen Mittelgebirgen zur Mecklenburgischen Seenplatte und weiter bis an die Küste vorzuarbeiten, sind wir dann doch im Süden hängen geblieben. Zunächst haben wir Station im Allgäu für ein paar Bergtouren gemacht und uns dann im Dreieck zwischen den Allgäuer Bergen, der Frankenjura und dem Elsass bewegt. Wandern, Klettern und Relaxen war die Vorgabe.

Das schöne Wetter hat uns das Reisen sehr leicht gemacht und ein Rythmus für die Versandtage war schnell gefunden. Die Arbeit geht also auch mobil – zumindest eine Zeit lang  – und hat uns einen schönen gemeinsamen Sommerurlaub beschert. Die einzelnen Stationen waren dann: Donauwörth – Pfronten (Wandern) -Tübingen – Hausen im Donautal (Klettern) – Hinterstein (Wandern und Klettern) – Kleinziegenfelder Tal (Franken zum Klettern) – Karlsruhe – Elsass (Klettern) – Donauwörth.

Einziger Wermutstropfen war die ständige Sorge, dass uns der Anhänger gestohlen oder über Nacht ausräumt werden könnte, was aber glücklicherweise nicht der Fall war.

Fazit: Deutschland ist ein super Reiseland mit vielen schönen Ecken, die es wert sind besucht zu werden. Und für uns war das wirklich eine schöne Gelegenheit für gemeinsamen Urlaub. Das könnte auch ein Lebenskonzept werden, denn was haben wir schon gesehen in 3 Wochen? Wir haben es ja nicht mal über die Linie Frankfurt geschafft 😉

 

Camping San Martino Finale Ligure 4

Campingplatz der Superlative mal anders – und ganz nach unserem Gusto

Die erste Ausfahrt mit unserem Camper führte uns zu Ostern 2015 ins schöne Ligurien – dem Eldorado für Mountainbiker und in der Region Finalborgo für Kletterer, was uns betrifft.

Die meiste Zeit über haben wir zwar an Parkplätzen nahe zu den Felsen genächtigt, an denen „wildes“ campen geduldet ist und wo ein Parkplatz sogar mit Toiletten und kalter Dusche ausgestattet ist. Allerdings ist es im April auch in Ligurien noch nicht so warm, dass dies uns für den Zeitraum unseres Aufenthaltes, von 10 Tagen, als erträglich erschienen wäre.Weiterlesen …