Kaipara-Merino-Funktionsunterwäsche

Tipps zur richtigen Wahl beim Kauf von Merino-Funktionsunterwäsche

Hier ein paar Tipps zur richtigen Wahl beim Kauf von Merino-Funktionsunterwäsche, denn alljährlich zu Beginn der kalten Jahreszeit stellt sich jedem, der trotz Kälte und Schnee viel von seiner Zeit gerne weiter im Freien verbringen will, wieder die Frage:

Wie halten wir uns für welchen Einsatz im Freien am besten warm?

Sei es beim Sport oder am Weihnachtsmarkt bei einem Glas Glühwein. Wer nicht warm angezogen ist, wird nur sehr kurz Freude an einem längeren Aufenthalt im Freien haben. Selbst bei sportlicher Aktivität gilt es, bestimmte Körperteile besonders warm zu halten.

Wer sich bereits beim Material für Merinowolle entschieden hat, kann zwischenzeitlich auf eine sehr große Auswahl an Modellen und Warengewichten verschiedenster Hersteller zurückgreifen.

Aber ist bei Merinowolle dicker auch immer automatisch wärmer?

Nein, aber zuerst schauen wir uns an, was die handelsübliche Bezeichnung der Hersteller in Bezug auf das Warengewicht aussagt. Diese geben das Gewicht des verwendeten Stoffes in Gramm je Quadratmeter an – nicht das tatsächliche Gewicht des fertigen Artikels. Je höher die Zahl also, desto schwerer und dicker ist der Merinostoff. Etabliert haben sich Gewichtsklassen in 120, 150, 200, 260/270, 320 Gramm und darüber.

Während die Gewichtsklassen 120 und 150 mehr Merino-Sommer-Qualitäten sind,  finden wir in der Gewichtsklasse 200 eine perfekte Merino-Ganzjahres-Allround-Qualität. Die Gewichtsklassen darüber sind Merino-Winter-Qualtiäten für den Einsatz bei sehr tiefen Temperaturen vorbehalten oder werden bei Sweats und Sweat-Jacken verwendet. Es spricht natürlich nichts dagegen in einem kuscheligen 270er Merino-Sweat den Sonntag auf der Couch zu verbringen.

Das Layering-Prinzip oder Schichten-Prinzip

Ein ganz wichtige Überlegung bei der richtigen Wahl der passenden Merino-Funktionsunterwäsche ist das Schichten-Prinzip. Auch bekannt als Zwiebel-Prinzip oder Layering-Prinzip. Es ist immer besser mehrer Schichten an dünneren Merino-Shirts übereinander zu tragen, als nur ein dickes Merino-Shirt. Somit beginnt man mit einem Merino-Kurzarm-Shirt in 200g. Ergänzt dieses mit einem Merino-Langarm-Shirt oder Merino-Zip-Neck in 200g. Und für extra viel Wärme kann dann noch ein Merino-Langarm-Shirt in 270g darüber getragen werden. Der Vorteil liegt darin, dass sich dadurch zusätzliche Luftpolster zwischen den Merino-Schichten bilden, welche wärmeisolierend wirken. Isolation ist übrigens das Wirkungsprinzip von Merinowolle. Bis zu 85% an Luft kann im Merino-Stoff gespeichert werden. Zudem schützen mehrere Schichten auch besser gegen Wind.

Da die Kälte oft auch von unten kommt bieten die Hersteller auch Unterteile aus Merinowolle an. Auch hier zuerst eine Merino-Boxershort in 200g und darüber eine Merino 3/4 Leggings oder Merino-4/4 Leggings. Für klirrende Kälte gibt es dann diese Merino-Leggings auch noch in 270g – mehr geht nicht um der Kälte den Gar auszumachen.

Die Extremitäten sind natürlich eine weitere Kältebrücke. Bei der Wahl der Schuhe gilt es festes Schuhwerk anzuziehen. Am besten schneiden Schuhe mit einer guten Leder-Brandsohle ab. Zusätzlich können dann Einlagen aus gewalkter Wolle im Schuh getragen werden.

Für Hände sowie Hals und Kopf gibt es eine gute Auswahl an Accessoires wie Mützen, Tücher und Handschuhe aus Merinowolle.

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